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Pinterest boomt: Kaum ein andere Plattform konnte innerhalb so kurzer Zeit die Netzgemeinde erobern. Das Potential in Bezug auf E-Commerce scheint enorm. Was Facebook bisher nicht gelungen ist, scheint für viele Experten nun durch Pinterest möglich zu werden: der direkte Abverkauf von Produkten über die Web-Pinnwand.

 

Aber ist Pinterest wirklich ein soziales Netzwerk, bei dem der Dialog und die Kommunikation im Fokus stehen? Hier zeigt Pinterest zur Zeit noch Schwächen, denn obwohl Bilder und Videos „gepinnt“ und „gerepinnt“ werden, gibt es bei Pinterest so gut wie keinen Austausch mit Freunden, abgesehen von E-Mail Benachrichtigungen wie „Tim G. repinned your pin“.Und gerade der Faktor Austausch macht doch Social Networks erst „social“.

Das zweite Dilemma der Plattform besteht in dem zunehmenden Qualitätsverlust. Nach dem Motto „Ich denke, also pin ich“ scheint der Wettbewerb um das „First-Mover“-Prinzip der Bildmaterialien im Vordergrund zu stehen. Bestes Beispiel sind Infografiken, die sich über Pinterest in hoher Geschwindigkeit verbreiten. Warum? Sie setzen Zahlen „hip“ und „trendy“ in Szene. Aber vor lauter Sammeln und Pinnen vergisst man leicht das Durchlesen 😉

Ist Pinterest also das Panini Album des 21. Jahrhunderts? Einen Vorteil hat es jedoch: Es kann nie voll werden und die Entwicklung bleibt spannend.

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