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Die Olympischen Spiele boten als Veranstaltung, die weltweit Aufmerksamkeit genießt, zahlreichen Unternehmen, Marken und Personen die Möglichkeit, ihren Marktwert durch gezieltes Social-Media-Marketing (SMM) zu steigern. Einige Beispiele zeigen eindrücklich, welch unterschiedliche Wege es gibt, über Social-Media-Kanäle die gewünschte Zielgruppe zu erreichen.

Der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble hat sich mit seiner weltweiten Kampagne „Danke Mama“ eine ganz spezielle Zielgruppe ausgesucht: Die Mütter. Hochemotionale Spots, in denen Mütter von Olympiateilnehmern von dem langen und mühsamen Weg ihrer Kinder berichten, lassen kein Mutterherz kalt. Durch Videoseeding, Facebook und Twitter hat das Unternehmen gezeigt, wie Social-Media-Marketing bei dieser anspruchvollen Zielgruppe erfolgreich funktioniert.

 

Nike hat seine Message ausgesprochen klug verpackt. Als Nicht-Sponsor hat der Sportartikelhersteller nicht das Recht, sich in Spots direkt auf die Olympischen Spiele zu beziehen. Dennoch hat Nike es geschafft, mit einem Spot genau das zu erreichen – ohne jedoch die Olympischen Spiele zu nennen, somit die Richtlinien des IOC gekonnt umschifft und genau damit für Aufmerksamkeit gesorgt.

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Eine bestimmte Personenguppe hat Social-Media-Marketing in Form des Kurznachrichtendienstes Twitter während der Olympischen Spiele für sich entdeckt: Die Athleten selbst. Die amerikanischen Top-Schwimmer Michael Phelps und Ryan Lochte beispielsweise kommunizierten sogar via Twitter miteinander und sorgten damit für mächtig Eigen-PR. Einige Athleten haben aber noch Lernbedarf im Social-Media-Marketing: Die griechische Dreispringerin Paraskevi Papachristou ist wegen eines rassistischen Twitter-Kommentars aus dem Olympia-Team geflogen.

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