Brandzeichen Blog

Wer sich jetzt fragt „Hans wer?“, der sollte weiterlesen. Denn seit gut einem Jahr ist der Ex-Fußballprofi Hans Sarpei ein Phänomen. Allerdings schon lange nicht mehr auf dem Fußballplatz. Dort ist es still um den gebürtigen Ghanaer geworden. Vielmehr ist er ein Phänomen im Social Web, denn annähernd alles, was er dort macht, wird geliked, geshared, kommentiert, gelesen oder anderweitig verbreitet. Mittlerweile ist der Kicker ein Paradebeispiel für Personal Branding.

Garantiert ein Volltreffer

Hans Sarpeis Geschichte im Social Web ist eines dieser viralen Phänomene, die schwer zu erklären sind. Neben einer erfolgreichen Facebook Fanseite mit über 250.000 Fans, weit mehr als 1.000 Facebookgruppen über ihn, einem Twitter Kanal mit gut 30.000 Followern, hat er auch einen Werbedeal mit Nappo abgeschlossen. Der Süßwarenhersteller nutzte unter anderem seinen kultigen Internet Community Fight mit Chuck Norris (der im Übrigen ein ähnliches Phänomen in den USA ist) für ein unterhaltsames Gewinnspiel. Nach seinem Engagement als Social Media Berater der Karstadt Sport Facebookseite beerbte er jüngst sogar Oliver „King“ Kahn als Yahoo Eurosport Blogger.

Wie genau es zu diesem großen Hype kam, lässt sich nur vermuten. Den Stein ins Rollen brachte wohl ein witziger Tweet über einen Mannschaftskameraden (mehr dazu: hier).

Bildquelle: www.facebook.com/HansSarpei

 

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Am Dienstag war es soweit: Skyfall, der 23. James Bond Film, feierte in Deutschland Premiere. Schon Monate vorher bekam man das Gefühl, die Vorlieben des Geheimagenten besser denn je zu kennen – er trägt Anzüge von Tom Ford, Uhren von Omega, sein eigenes Parfum „James Bond 007″ (Procter & Gamble) und trinkt gern Coke Zero und Heineken. Selten haben so viele Markenhersteller auf einmal einen Film zu Marketingzwecken genutzt. Product-Placement in Filmen ist eine gängige Methode um die positive Aufmerksamkeit des Zuschauers auf das eigene Produkt zu lenken, doch auch vor dem offiziellen Filmstart spielten die Markenhersteller die Zusammenarbeit mit dem Geheimagenten auf allen Kanälen.

Von Print- über TV- bis hin zu groß angelegten Online- und PR-Kampagnen  – Skyfall ist in aller Munde. Coca Cola hat mit dem Spot „Unlock The 007 In You“ mit über 6 Mio. Klicks einen Viralen Hit gelandet und auch Heineken gab den Verbrauchern in der interaktiven Kampagne „Crack the Case“ die Chance das eigene Talent zum Geheimagenten zu testen. Ein 60-sekündiger TV-Spot hierzu ging bereits am 20. September on air. Was folgte waren Marketingaktionen der niederländischen Brauerei auf allen PR, Online- und Social Media-Kanälen. In einem auf Youtube erschienenen Teaser forderte Bond-Girl, Schauspielerin Bérénice Marlohe, die Verbraucher auf selbst aktiv zu werden. Über die Herstellerhomepage gelangten die Bond-Fans zum interaktiven Film (in dem Daniel Craig persönlich mitspielt) und konnten von dort spielerisch u.a. über Facebook  zu einem Gewinnspiel gelangen. Der eigene interaktive Film ließ sich natürlich ebenfalls über die soziale Plattform teilen. Heineken bietet mit seiner Kampagne wohl ein bestes Beispiel wie rund intermediales Filmmarketing sein kann.

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Bildquelle: https://www.facebook.com/redbull

Am 14. Oktober 2012 wurde die Welt Zeuge einer spektakulären Aktion, nicht nur im sportlichen Sinne! Der Österreicher Felix Baumgartner sprang aus 39 Kilometern aus der Stratosphäre und durchbrach bei seinem Sprung die Schallmauer. Die Weltpresse begleitete dieses Ereignis detailliert, die Aufmerksamkeit der PR-Branche zog die Aktion aber aus einem anderen Grund auf sich. Das Engagement von Red Bull als Sponsor der Aktion sorgte für außergewöhnliche PR Resonanz. Aber nicht nur durch gezielte PR, auch über zahlreiche Social Media Kanäle hinweg, konnte Red Bull als Sponsor das sportliche Großereignis perfekt nutzen und bemerkenswerte Resonanz erzielen. Das Foto von Felix Baumgartner nach der Landung auf der Erde, das Red Bull auf seiner Facebookseite gepostet hatte, bekam beispielsweise über 500.000 Likes, wurde über 69.000 Mal geteilt und über 15.000 Mal kommentiert. Ein absoluter Ausnahmeerfolg im Bereich Social Media für Red Bull.

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In wenigen Wochen (24. – 26. Oktober 2012) trifft sich die versammelte Medien- und Kommunikationsbranche bei den Medientagen München, um die aktuellsten Themen und Entwicklungen der Branche zu diskutieren. Die Medientage in der bayerischen Landeshauptstadt sind seit Jahren als  etablierte Veranstaltung der Medienbranche bekannt. Währenddessen hat sich in Sachsen, an der Fachhochschule in Mittweida, ein Medienkongress entwickelt, der Aufmerksamkeit verdient und Interesse weckt: das Medienforum Mittweida. Allein von Studenten organisiert, hat die Anzahl der Referenten, Workshops und Podiumsdiskussionen noch lange nicht den Münchner Umfang erreicht. Dennoch finden sich über 100 hochkarätige Referenten aus der deutschen Medienlandschaft in der sächsischen Kleinstadt ein und bieten dort spannende Themen und Inhalte – nicht nur für Studenten. Beispielsweise wird die Intendantin des MDR und Schirmherrin des Medienforums, Dr. Karola Wille, eine Diskussionsrunde zum Thema „Frauen in Führungspositionen“ leiten. Das Medienforum Mittweida findet vom 29. bis 30.10.2012 statt und steht unter dem Motto „eintauchen statt mitschwimmen“.

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Bildquelle: Inter IKEA Systems B.V.

Lebensfreude, Kreativität, Vielseitigkeit und unendliche Möglichkeiten: Der neue IKEA Katalog flattert derzeit in die Briefkästen der deutschen Haushalte und der Einrichtungswahnsinn kann beginnen! Ein Besuch beim schwedischen Einrichtungshaus ist für viele Menschen ein wahres Einkaufserlebnis und zählt fast schon als Ausflugsziel für die ganze Familie. Ikea ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig die Kommunikation für die Identifikation des Kunden mit der Marke ist. Es gibt viele Marken, die Menschen ganz besonders berühren und dadurch mit Vorliebe gekauft und benutzt werden. Dies hängt eng mit dem zusammen, was die Nutzung eines Produktes und einer Marke beim Kauf oder der Nutzung hervorruft: Emotionen, Erinnerungen, Träume und Wünsche. Die Aufgabe der Kommunikation ist es, mit Sprache und Bildern genau diesen Effekt zu erzielen und Menschen emotional an eine Marke zu binden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Marken für sich definieren, welche Zielgruppe sie ansprechen möchten und mit welcher Botschaft diese erreicht werden kann. Diese Markenbotschaft sollte im Zentrum der Kommunikation stehen. Ikea fokussiert sich beispielsweise sehr auf das Zuhause als Ort des Wohlfühlens, das jeder nach den eigenen Vorlieben gestalten kann und das einerseits sehr normal, andererseits aber auch sehr verrückt und bunt – und das ohne großes Budget. Andere Marken wie der Spielwarenhersteller Steiff konzentrieren sich bei der Kommunikation darauf, Kindheitserinnerungen zu wecken und an bleibende Werte zu erinnern, während die Marken der Automobilbranche oft die Wunschträume vieler Männer nach Schnelligkeit und Leistung ansprechen.

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Die Olympischen Spiele boten als Veranstaltung, die weltweit Aufmerksamkeit genießt, zahlreichen Unternehmen, Marken und Personen die Möglichkeit, ihren Marktwert durch gezieltes Social-Media-Marketing (SMM) zu steigern. Einige Beispiele zeigen eindrücklich, welch unterschiedliche Wege es gibt, über Social-Media-Kanäle die gewünschte Zielgruppe zu erreichen.

Der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble hat sich mit seiner weltweiten Kampagne „Danke Mama“ eine ganz spezielle Zielgruppe ausgesucht: Die Mütter. Hochemotionale Spots, in denen Mütter von Olympiateilnehmern von dem langen und mühsamen Weg ihrer Kinder berichten, lassen kein Mutterherz kalt. Durch Videoseeding, Facebook und Twitter hat das Unternehmen gezeigt, wie Social-Media-Marketing bei dieser anspruchvollen Zielgruppe erfolgreich funktioniert.

 

Nike hat seine Message ausgesprochen klug verpackt. Als Nicht-Sponsor hat der Sportartikelhersteller nicht das Recht, sich in Spots direkt auf die Olympischen Spiele zu beziehen. Dennoch hat Nike es geschafft, mit einem Spot genau das zu erreichen – ohne jedoch die Olympischen Spiele zu nennen, somit die Richtlinien des IOC gekonnt umschifft und genau damit für Aufmerksamkeit gesorgt.

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Eine bestimmte Personenguppe hat Social-Media-Marketing in Form des Kurznachrichtendienstes Twitter während der Olympischen Spiele für sich entdeckt: Die Athleten selbst. Die amerikanischen Top-Schwimmer Michael Phelps und Ryan Lochte beispielsweise kommunizierten sogar via Twitter miteinander und sorgten damit für mächtig Eigen-PR. Einige Athleten haben aber noch Lernbedarf im Social-Media-Marketing: Die griechische Dreispringerin Paraskevi Papachristou ist wegen eines rassistischen Twitter-Kommentars aus dem Olympia-Team geflogen.

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Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Markenbotschaften über immer vielfältigere und spezifischere Plattformen an individuelle Zielgruppen zeitlich perfekt aufeinander abgestimmt kommunizieren zu müssen. Wen erreichen sie aber wo, mit welcher Botschaft am besten? Hier ist eine holistische, optimal getaktete Kommunikation über alle Kanäle hinweg gefragt, die trotz unterschiedlicher Ausrichtung nach außen hin einfach und einheitlich wirkt. Wie lässt sich das in Einklang bringen, wenn vielleicht schon innerhalb des Unternehmens verschiedene Abteilungen beteiligt sind, die auch noch jeweils eigene Agenturen beschäftigen?

„Content is King“, der Leitspruch der Website-Programmierung definiert gleichzeitig die Rolle, die PR-Agenturen immer mehr zufällt. Neben der Aufbereitung von Markeninformationen in Form von Pressetexten und weiteren PR-Materialien sind das Wissen um suchmaschinenoptimierte Formulierungen oder die feinen Nuancen der direkten Userkommunikation im Social Web längst im Repertoire der PR-Berater verankert. Immer mehr Unternehmen beauftragen daher PR-Agenturen mit der strategischen Markenkommunikation im Online-Bereich.  Auch in der Exekution verantworten die PR-Agenturen z.B. Redaktionspläne für Facebook und Website-Texte.

PR-Agenturen leben davon, Kommunikation zugeschnitten auf den Markenkern zu konzipieren und umzusetzen. PR-Berater bewegen sich Tag für Tag im markenspezifischen Wording und sind geübt darin, Inhalte spannend und anschaulich, zielgruppengerecht und kanalspezifisch in Text- und Bildmaterial aufzubereiten – kurzum: einfach und einheitlich.

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Kaum eine Neuerung von Facebook hat die Unternehmen, Agenturen und User so beschäftigt wie die Umstellung der alten Profile hin zur Timeline. Bereits im Vorfeld der Umstellung wurde eine Menge über die Auswirkungen des neuen Designs, der neuen Tab-Anzeige, der neuen Funktionen usw. auf die Fanzahlen oder User-Interaktion spekuliert. Auch wir hatten bereits im Vorfeld mehrfach darüberberichtet. Nach zwei Monaten mit der Timeline wollen wir euch unsere Erfahrungen mit den von uns betreuten Accounts nicht vorenthalten.*

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Brandzeichen präsentiert den Viral-Freitag. Woche für Woche stellen euch die kreativen Köpfe des Brandzeichen-Teams die Top 3 der Videos zusammen, die sich im Social Web wie ein Lauffeuer verbreiten.

In der Woche vor Pfingsten wagen wir einen Rückblick auf die stilvolle Welt der 90er, fiebern der Europameisterschaft entgegen und zeigen, dass man ältere Menschen auf keinen Fall unterschätzen sollte.

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Wir brennen auf allen Channels! Entdeckt Brandzeichen immer wieder neu und lernt die neue Google Search Story am Beispiel von Brandzeichen kennen.

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